• Juni 14, 2018

Karlsbrücke

Karlsbrücke

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Die Karlsbrücke ist die älteste stehende Brücke über die Moldau in Prag und die zweitälteste erhaltene Brücke in der Tschechischen Republik. Sie wurde im Jahre 1357 errichtet und der Legende nach wurde der Grundstein am 9.7. um 5:31 Uhr morgens gelegt. Es handelt sich daher um eine zeitliche Aufeinanderfolge von 1-3-5-7-9-7-5-3-1. Daher wird die Brücke angeblich ewig stehen. In Tschechien handelt es sich um den vierten steinernen Brückenbau. Prag wurde aufgrund der Steinbrücke zum bedeutenden Anhaltspunkt auf den europäischen Handelswegen. Auf der Brücke wurden schrittweise 30 barocke Statuen und Statuengruppen aufgestellt. Wohl die bekannteste ist die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Ursprünglich wurde sie nur als die „steinerne“ oder Prager Brücke genannt.
Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt mit der Kleinseite. Sie ist 515,76 Meter lang und ihre Breite beträgt 9,40 bis 9,50 Meter. Sie besteht aus sechzehn Bögen. In ihrer Länge ist sie dreimal abgeknickt und sie ist flussaufwärts ein wenig nach außen gewölbt. Die Brücke wurde auf Mühlsteinen gegründet, die wahrscheinlich durch Roste aus Eichenpfählen abgestützt sind.
Die Brücke ist durch drei Türme ergänzt. Auf der Kleinseite sind es der größere und der kleiner Kleinseitner Brückenturm. Auf der Altstädter Seite ist es dann der Altstädter Brückenturm. Der Altstädter Brückenturm steht jedoch nicht auf der Randstütze der Brücke, wie es bei den Brückentürmen gewöhnlich ist, sondern auf dem ersten inneren Brückenpfeiler. In der unweiten Vergangenheit führte auf der Brücke noch eine Straßenbahnstrecke.